| Lehrfahrt nach Portugal |
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Jungwinzer zu Gast in der Region Porto e Norte
(Bilder siehe Gallerie) Den richtigen Gegenpol zu den ungewohnten Minusgraden und dem jahrzehntelang nicht gekannten Schnee an der Mosel fanden die Jungwinzer Ende Januar im wirklich frühlingshaften warmen Portugal. Bei Sonne pur und 18 Grad (plus) erkundete der Arbeitskreis Weinbau der Landjugend Porto, das Dourotal und den weiteren Norden Portugals, die Region Porto e Norte. Hier stand die Wiege der Nation Portugal, das kulturelle Erbe begegnet dem Besucher in alten Städten, den Baudenkmälern, den Weinen und der typischen Küche auf Schritt und Tritt. Jungwinzer zu Gast in der Region Porto e Norte
(Bilder siehe Gallerie) Den richtigen Gegenpol zu den ungewohnten Minusgraden und dem jahrzehntelang nicht gekannten Schnee an der Mosel fanden die Jungwinzer Ende Januar im wirklich frühlingshaften warmen Portugal. Bei Sonne pur und 18 Grad (plus) erkundete der Arbeitskreis Weinbau der Landjugend Porto, das Dourotal und den weiteren Norden Portugals, die Region Porto e Norte. Hier stand die Wiege der Nation Portugal, das kulturelle Erbe begegnet dem Besucher in alten Städten, den Baudenkmälern, den Weinen und der typischen Küche auf Schritt und Tritt. Der bekannte Badeort und Kasinositz Espinho südlich Porto war der Ausgangspunkt für Touren ins Douro, die Umgebung Portos und die Stadt Porto selber. Eindrucksvoll und nur Minuten entfernt waren die schon aristokratischen Portweinhäuser(wir besuchten Taylor´s und Graham´s, vielen Dank für die gute Probe) in Villa Nova de Gaia, die alte Stadt Porto, die trotzdem lebendige Innenstadt „Baixa“ und der mondände Badevorort Foz. Das Dourotal Der Fluss Douro ist die Heimat des weltbekannten Portweines und immer mehr namhafter Rotweine. Als Weltkulturerbe findet sich hier eindrucksvolle Flußlandschaft, historische Weinbautradition mit der ältesten Lagenklassifikation der Welt und an der Fläche gemessen etwa fünf mal so viele Weinberge wie bei uns an der Mosel. Der moselanische Besucher fühlt sich am Douro schon fast wie daheim. Nicht ganz so steil, nicht ganz so verschlungen ist die Landschaft. Dafür bilden um hunderte Meter höhere Hänge die Grundlage der bis auf Ausnahmen quer terrassierten und in den alten Lagen auch mit Mauern eingefassten Steillagen-Weinberge. Und auch mit der herzlichen und gastfreundlichen Mentalität konnten wir uns identifizieren. Es gilt wie bei uns, wie im Priorat, wie im Languedoc: die besten Weine wachsen auf braunem und blaugrauem Schiefer, und das dazu in Steillagen. Oft könnte man einen mitgebrachten Moselschieferstein fallen lassen, man fände ihn im Douroweinberg nicht wieder. Allerdings ist das das im Sommer drückend heiße und im Winter feuchtwarme Klima ein ganz anderes, und natürlich wachsen hier ganz andere Weine. Sie tragen aber sicherlich die kühle Schiefermineralik in sich, wie gute Rotweine aus der „Tinto National“-Rebe oder die am Gaumen explosiv-intensiven „Late Bottled Vintage“-Ports. Architektonisch interessant waren die aus braunem oder grauen Schiefer gebauten neuen Keller der Weingüter Vallado und Nieport, die konsequent auf Qualität ausgerichtet sind und erst in den letzten drei Jahren entstanden. Bei bis zu fünf vertikalen Ebenen erfolgt der Maische- und Weintransoport fast ausschließlich per Schwerkraft. Neueste (deutsche) Technik und französisches Holz sorgen für international begehrte Weine. Auf Einladung und zu Gast der Firma Lohmann/Bullay konnten wir auch die Produktion von Naturkorken der Firma Lamoselle besichtigen und einem gepflegten Insider-Restaurant die regionaltypische, frische Küche genießen. Ein großes Danke möchten wir daneben den den Winzern und Portweinkellereien sagen, die uns überaus herzlich und offen empfingen: die Portweinkellereien Taylor´s und Graham´s(vielen Dank an Gustavo für die gute Probe), Quinta da Carvalhose der Weingüter Meyer-Näkel/Breuer/Philippi, Quinta do Tedo, Quinta do Vallado, Quinta Boa Parte (Danke an Marcos für die Führung), Nieport Vinhos(Danke für das Essen und Danke an Luis Seabra für die Führung), Quinta do Filoco, Quevedo) . Oft genug wurden Weine im drei- bis teils vierstelligen Eurobereich kostenlos ausgeschenkt, so dass wir einen umfassenden Einblick in die Herstellung und die Vielfalt der Weine Nordpotugals erhielten.
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