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Soziale Medien - Welche sollte man kennen?

Eine Einführung in die wichtigsten Dienste

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Ein Leben ohne Internet ist für die meisten Menschen heute kaum noch vorstellbar. Fast jeder konsumiert regelmäßig Inhalte aus dem Netz. Sei es ein Artikel von Wikipedia, ein Video auf Youtube oder ein Kochrezept, jeder findet zu seinen Hobbies und Interessen Material und Gleichgesinnte zum Austausch. Doch zunehmend möchten gerade junge Menschen nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern eigene Inhalte ins Netz stellen und so sich, ihre Generation, ihren Berufsstand, usw. präsentieren und natürlich auch repräsentieren. Doch wo sind Menschen online vor allem anzutreffen? Wir sagens euch!

Das Internet ist schon lange kein Nebenschauplatz mehr. Ein erfolgreicher Youtube-Kanal erreicht Zuschauer, von denen Fernsehsender nur noch träumen können. Ein gutes Bild auf Instagram erreicht mehr Menschen als jede Tageszeitung. Die Hürden sind niedrig, die Kosten ebenso. Meist muss man nur Zeit investieren, um sich, seinen Betrieb oder sein Hobby der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Landwirt kann beispielsweise seine Leidenschaft für seinen Beruf zum Ausdruck bringen, sich mit anderen Landwirten austauschen, aber auch Verbraucher aufklären und neue Kunden gewinnen. Die Möglichkeiten sind im Grunde endlos, man muss nur einfach mal loslegen. Insbesondere Landwirte sollten dieses Feld nicht einfach Kritikern überlassen. Diese nutzen das Netz sehr gerne und intensiv, um Landwirtschaft in ein schlechtes Licht zu rücken und ihre Agenda voranzutreiben. Wenn man hier keinen Gegenpol bildet, darf man sich im Nachhinein nicht über schlecht informierte Verbraucher beschweren.

Welche Kanäle stehen zur Verfügung?

Für junge Menschen sind soziale Medien Alltag, sie sind damit aufgewachsen und kennen gar keine Welt ohne whatsapp, Instagram, Snapchat und Co. All diese Dienste sind jedoch weit einfacher zu benutzen als mancher denkt. Man muss nicht mal sonderlich technikaffin sein, um sich schnell zurechtzufinden. Nachfolgend möchten wir einen kleinen Überblick über die wichtigsten Dienste und Möglichkeiten geben, online präsent zu sein.

 

Soziale Medien und Nachrichtendienste, die man kennen sollte

Kurz zur Erklärung: Unter Sozialen Medien versteht man allgemein Dienste, die in erster Linie dazu dienen, sich selbst zu präsentieren und mit anderen in Kontakt zu kommen. Sie grenzen sich daher von der klassischen Webseite ab, die eher in eine Richtung kommuniziert. Ich habe Informationen, die du dir dann durchlesen kannst. Sowas gibt es mittlerweile im Grunde auch kaum noch, fast jede Webseite hat auch Kommentarfunktionen oder direkte Einbindung anderer Dienste. Diese einseitige Präsentation von Informationen lockt heute kaum noch Publikum, viele wählen sogar ihre Nachrichtenseite danach aus, ob sie dort auch kommentieren können. Menschen möchten nicht mehr nur lesen, sie wollen sich selbst ausdrücken können. Das besondere an sozialen Netzwerken ist die Möglichkeit, Inhalte anderer zu teilen, also quasi weiterzuverbreiten. Das nennt man auch viralen Effekt, weil ein lustiges Bild beispielsweise von 5 Leuten geteilt wird, deren Freunde finden es auch lustig und teilen es weiter. Das Bild verbreitet sich also wie ein Virus, daher „viraler Effekt“. Klingt erst mal negativ, aber ist gerade im Marketing gewünschter Effekt.

 

Whatsapp

Fangen wir mit whatsapp an, dem am meisten verbreiteten Kurznachrichtendienst. Wahrscheinlich findet man wenige Smartphones, die es nicht installiert haben. Whatsapp hat die SMS im Grunde vollständig abgelöst und dient vielen heute als primäres Kommunikationsmittel mit Freunden und Familie. Whatsapp nutzt die Kontakte im Handy, wenn ein Freund ebenfalls whatsapp nutzt, erscheint er automatisch als verfügbarer Kontakt und kann Nachrichten, Bilder, Videos und andere Dateien geschickt bekommen. Genauso kann man mehrere Kontakte in einer Gruppe zusammenfassen, um z.B. gemeinsam eine Party zu planen oder ähnliches. Manche argumentieren, dass whatsapp mit seinen Funktionen auch ein soziales Netzwerk ist, doch als SMS-Ersatz ist es für die meisten eben doch vor allem ein Nachrichtendienst.

 

Facebook

Bekanntestes soziales Netzwerk ist ganz klar Facebook. Hier erstellt man sich als Benutzer ein Profil und füllt dieses dann mit Texten, Bildern, Videos, usw. Man kann sowohl als Privatperson auftreten, aber auch als Organisation oder Betrieb. Man kann sich dann mit Freunden vernetzen oder Seiten von Firmen oder auch Prominenten und Politikern „liken“. Damit gibt man zu verstehen, dass einem die Seite gefällt und man mehr davon sehen will. Ab sofort bekommt man dann immer die neuesten Meldungen von diesen angezeigt. So weiß man immer, welchen Film sich gerade der beste Kumpel anschaut, aber auch welches neue Produkt Firma XY auf den Markt bringt. Wen es interessiert, kann auch erfahren, welches Make-Up die aktuelle Gewinnerin von Germany’s Next Top Model nutzt. Natürlich kann man Freunden auch Nachrichten schreiben und Inhalte von Seiten kommentieren. Das Ganze ist also sehr viel persönlicher als eine Webseite. Viele benutzen Facebook aber auch schon eher wie eine Art Blog, also ein digitales Tagebuch, in dem sie ihr Leben dokumentieren.

Man muss klar sagen, dass Facebook bei Jugendlichen kein großes Thema ist. Wenn man diese erreichen will, dafür aber bei allen anderen die Nummer 1. Will man alle erreichen, muss man aber eben auch andere Kanäle/Dienste nutzen. Zwar bietet Facebook fast alles in einem, Fotos, Videos, Nachrichten, usw. aber mal ehrlich: Mit 16 hätten wir auch nicht gewollt, dass unsere Eltern lesen können, was wir so treiben, oder? Es ist jedoch zu vermuten, dass auch diese jungen Leute irgendwann zu Facebook wechseln, weil man einfach nicht drum herum kommt.

 

Instagram und Snapchat

Wer unbedingt Jugendliche erreichen möchte, muss eher auf Instagram und Snapchat setzen. Diese Dienste setzen fast ausschließlich auf persönliche Fotos und Videos, die man dann noch mit Farbfiltern und anderen kreativen Funktionen verschönern kann.

Snapchat ist eigentlich eher ein Kurznachrichtendienst und hat die Besonderheit, dass man seine Inhalte quasi mit Selbstzerstörungsfunktion versehen kann. Diese Fotos und Videos können dann z.B. nur 24 Stunden angesehen werden. Ob Snapchat sie tatsächlich löscht, darf man bezweifeln, sie sind jedenfalls für niemanden mehr sichtbar. Jugendliche nutzen dies natürlich gerne, um witzige, vielleicht auch peinliche Videos von sich an Freunde zu schicken im Wissen, dass alles wieder verschwindet und einem nicht auf dem Schulhof zum Verhängnis wird. Beide Dienste werden zudem sehr intensiv von Prominenten genutzt. Von Sportlern bis Hollywood-Stars sind fast alle dabei und zeigen sich vor allem auch privat. Zu beachten ist hier, dass beide Dienste eigentlich nur über das Smartphone richtig genutzt werden können. Das zeigt auch den Fokus auf spontane Fotos, die man direkt online stellt und so zeigt, was man jetzt gerade macht. Die Urlaubsfotos von letztem Jahr sind hier eher uninteressant.

 

Twitter

Twitter ist ebenfalls sehr bekannt, insbesondere, da ein relativ neu gewähltes Staatsoberhaupt hier gerne seine Meinung kundtut, ob man diese nun hören will oder nicht. Twitter bietet jedenfalls die Möglichkeit, kurze Nachrichten von max. 140 Zeichen zu schreiben und noch, wenn gewünscht, ein Foto oder Video anzuhängen. Auch hier folgt man Profilen, kann auf Nachrichten, die man auch „Tweets“ nennt, antworten und sie teilen. Die Beschränkung auf 140 Zeichen zwingt dazu, zum Punkt zu kommen. Auch hier werden vor allem aktuelle Meldungen und Nachrichten kommentiert und geteilt oder gepostet, was man jetzt gerade macht oder erlebt hat.

 

Youtube

Zuletzt soll noch Youtube erwähnt werden, was sicher keiner großen Erklärung bedarf und jedem ein Begriff sein dürfte. Hier handelt es sich um ein Videoportal, auf dem jeder einen eigenen Kanal erstellen und mit Videos befüllen kann. Von kleinen, verwackelten Handyclips bis zu professionellen Produktionen mit riesigem Budget findet man auf Youtube mittlerweile alles. Täglich wird mehr Material hochgeladen als ein Mensch in einem ganzen Jahr anschauen könnte. Für Jugendliche hat Youtube schon lange das konventionelle Fernsehen abgelöst, in der Bravo findet man heute Youtube-Stars. Um hier durchzustarten brauch es schon ein gewisses Know-How, denn Qualität setzt sich durch. Dennoch ist Youtube für jeden interessant, da es kaum ein Thema geben dürfte, zu dem nicht massig Material zu finden ist. Natürlich muss man auch nicht immer die breite Masse ansprechen und kann ein Video für seine Freunde und Familie hochladen, statt es jedem einzeln zu schicken. 

Diese Dienste würden wir als die wichtigsten ansehen, die man wirklich kennen muss. Das heißt nicht, dass man selbst auf jedem selbst großartig präsent sein muss, Dienste wie Twitter kann man auch durchaus rein passiv nutzen, um sich zu informieren. Natürlich gibt es unzählige weitere Dienste, da diese in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schießen, oftmals aber auch genauso schnell wieder verschwinden. Die hier beschriebenen sind aber feste Größen im Web 2.0 und werden so schnell wohl kaum an Bedeutung verlieren.