Termine

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24.09.2017

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30.09.2017

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17.03.2018 - 18.03.2018

Mär
26

26.03.2018 - 29.03.2018

Podiumsdiskussion im Vorfeld zur Bundestagswahl 2017

Vertreter der Parteien standen Rede und Antwort

Podium

Zu einer Podiumsdiskussion im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 konnten der Vorsitzende der Landjugend Rheinland-Nassau Mathias Genn und der Stellvertretende Vorsitzende Benjamin Purpus MdB und Staatssekretär Peter Bleser (CDU), MdL Nico Steinbach (SPD), Kandidat für die Bundestagswahl Dietmar Johnen (Bündnis 90/Die Grünen), Kandidatin für die Bundestagswahl Carina Konrad (FDP) und Kandidatin für die Bundestagswahl Beate Härig-Dickersbach (AfD) in Kaisersesch begrüßen. Ein Vertreter der Partei Die Linke um das Parteispektrum komplett abzubilden konnte leider nicht für die Podiumsdiskussion gewonnen werden.

Es kam es zu einem spannenden Schlagabtausch der Podiumsteilnehmer unter der Moderation von Thomas Bisenius und Christian Amlinger. Zunächst bezogen alle Podiumsteilnehmer Stellung zu den Forderungen der Landjugend Rheinland-Nassau zur Bundestagswahl und stellten sich den Fragen aus dem Publikum. So reichten die Diskussionsthemen von der Planungssicherheit für Junglandwirte und Jungwinzer, die Förderpolitik, der GAP und deren Umsetzung in den nächsten Jahren, die Agrardieselbesteuerung, die Umsetzung von EU-Vorgaben, den Bürokratieabbau, die Landwirtschaftliche Berufsbildung über die Versiegelung des Landes, den Klimaschutz und Erneuerbare Energien, dem Erhalt der Ausgleichszulage, dem Erhalt der Hofabgabeklausel bis hin zur Gentechnik, dem Milchmarkt und dem sehr kontrovers diskutierten Tierwohl. Aber auch Themen, wie die teilweise miserable Breitbandversorgung, lückenhafte Verkehrsinfrastruktur und schon jetzt fehlende wohnortnahe ärztliche Versorgung und gleiche Chancen auf Bildung im ländlichen Raum wurden thematisiert und diskutiert.

Die Landjugendlichen forderten eine vielseitige, lebendige und wettbewerbsstarke Landwirtschaft und einen lebenswerten ländlichen Raum in Rheinland-Nassau zu erhalten und weiter auszubauen. Dazu müssten die Belange von JunglandwirtInnen und JungwinzerInnen einerseits und jungen Menschen aus dem ländlichen Raum andererseits insgesamt ernst genommen werden. Deutschland brauche junge Menschen, die in der Landwirtschaft und/oder im ländlichen Raum ihre Zukunft suchen, um den Agrarsektor und den ländlichen Raum lebenswert zu erhalten und zu stärken, so die Landjugendlichen.

Nur so könnten die Nahrungsmittelversorgung sowie die Rohstoff- und Energielieferung aus erneuerbaren Energiequellen zukünftig gesichert und die hohen gesellschaftlichen Ansprüche erfüllt werden. Die Politik müsse dafür den geeigneten Rahmen schaffen und verlässlich sein. Junge Landwirt/innen und Winzer/innen bräuchten zukunftsorientierte und stabile politische Rahmenbedingungen als Basis für Investitionsentscheidungen und somit für die Ausrichtung auf zunehmende Markt- und Wettbewerbsbedingungen.

Erwartungsgemäß konnten die Themen nicht sehr stark in die Tiefe gehend diskutiert werden und waren deutlich durch den Wahlkampf geprägt. Dennoch konnten sich alle einen Eindruck von den unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Parteien verschaffen und werden am 22.09.13 hoffentlich von ihrem Recht Gebrauch machen  – manche zum ersten Mal – und zur Wahl gehen.